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Wie alles begann

Von einem, der nichts mehr so machen wollte, wie es immer schon gemacht worden ist

Ein junger Wilder ist unzufrieden

Was treibt ein traditionsbewusstes Wiener Familienindustrieunternehmen (Gründungsjahr 1963) mit 100 Mitarbeitern dazu, althergebrachte Strukturen über den Haufen zu werfen und sich zum Unternehmen der Zukunft zu entwickeln?

Die Geschichte der transparenten, sich selbst organisierenden „Smart Factory“ TELE beginnt um das Jahr 2010 herum. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Christoph Haase die federführende Leitung des familieneigenen Betriebs. Er fand ein konservatives Unternehmen mit starren hierarchischen Strukturen vor, das Relais für die Überwachung von Maschinen und Anlagen entwickelte und produzierte. Seit der Gründung in den 60ern hatte sich nicht viel verändert, nichts war viel besser oder viel schlechter geworden. Ohne Sinn und Bedeutung funktionierte das Unternehmen einfach vor sich hin und produzierte Relais.

Die technologische Entwicklung stagnierte und damit wurde das Unternehmen als potentieller Arbeitgeber für innovative Entwickler unattraktiv. Irgendwann würde der Punkt erreicht sein, wo TELE Haase einzig am Preisdruck des Marktes gemessen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden würde.

Luftschloss voraus

Aufgeben war keine Option, deshalb tat Christoph das, was er am besten konnte: ein Luftschloss entwerfen. Er ließ in dieses Bild seinen Wunsch nach einer besseren, nachhaltigen Welt mit freundlichen, kooperativen Menschen, innovativer Technologie und Schönheit einfließen. Und langsam aber stetig festigte sich dieses Bild zu einer konkreten Vision. Der Vision eines Unternehmens, das mit dem ursprünglichen konservativ-industriellen Produktionsbetrieb nicht mehr viel gemeinsam hatte. Der Vision vom „Unternehmen der Zukunft“. Irgendwann ließ sich diese Idee nicht mehr abschütteln. Christoph musste handeln.