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TELE erweitert Photovoltaik-Anlage

Doppelte Kapazität für mehr saubere Energie und Optimierung auf Verbraucherprofile

Solarenergie für ein Drittel der Gebäudeenergie

TELE Haase erzeugt schon seit 2011 mit der hauseigenen Photovoltaik-Anlage Energie für den Betrieb des Unternehmens. Zu diesem Zeitpunkt installierte das Unternehmen die damals größte Photovoltaik-Anlage Wiens auf dem Dach des Firmengebäudes. Rund 90.000 kWh pro Jahr liefern die über 300 Solarmodule der 72 kWp-Anlage mit mehr als 500 Quadratmetern Modulfläche. Nun verdoppelt TELE seine Photovoltaik-Kapazitäten und erweitert die Anlage um insgesamt 62,4 kWp mit Modulen an den Fassadenflächen des Firmengebäudes. Gleichzeitig wird eine neue Klimaanlage für die Elektronikproduktion installiert, die künftig vollständig mit dem Sonnenstrom versorgt werden soll. Insgesamt wird der Anteil von Solarenergie für das gesamte Gebäude von 23 % auf 30 % gesteigert.

TELE PV neu Suedseite

Anlage aus heimischer Produktion

TELE plant und realisiert die neue PV-Anlage, die voraussichtlich im Juli 2020 in Betrieb gehen wird, gemeinsam mit dem österreichischen Solar-Spezialisten 3FSolar, der nicht zuletzt für seine Hybrid-Kollektoren bekannt ist. Die Anlage wird so weit als möglich mit Produkten heimischer Unternehmen realisiert. So setzt 3FSolar konventionelle Solarmodule des österreichischen Herstellers Kioto und Wechselrichter von Fronius ein. Die Klimaanlage wird von der Firma Hille Gebäudetechnik aus Wien installiert. Darüber hinaus arbeitet der Solar-Spezialist eng mit dem Errichter des Gebäudes, dem Hallenbauer Peneder aus Oberösterreich der dafür sorgt, dass die Module senkrecht an der Hausfassade angebracht und entsprechend stabil verankert werden. Von insgesamt 1.650 m2 Gebäudefassade werden auf diese Weise künftig 326 m2 für die Erzeugung von Solarenergie genutzt.

TELE-Photovoltaik-Westansicht_von Norden

PV-Anlage angepasst an Verbraucher

Bei der Planung der Anlage stellt 3FSolar sicher, dass die Leistung der 192 neuen Solarmodule so exakt wie möglich an das Verbrauchsprofil der Klimaanlage angepasst wird, für die sie künftig Solarenergie liefern. Da am Vormittag die meiste Energie für die Klimaanlage gebraucht wird, weil zu dieser Zeit die Elektronikfertigung voll arbeitet wird, ist die Kollektorfläche an der Ost-Seite mit etwa 2/3 der Gesamtfläche, größer als die Fläche der Südseite (etwa 1/5) und der Westseite (etwa 1/7). Auf diese Weise lassen sich Produktionsprofile und Verbrauchsprofile in Einklang bringen und es gibt möglichst wenig Überproduktion.

Verbrauchsprofile optimieren mit TELE-SensAct

Damit Photovoltaik-Anlage und Klimaanlage künftig noch besser aufeinander abgestimmt werden können, ist geplant, den Energieverbrauch großer Verbraucher, wie der Klimaanlage, oder bestimmter Bereiche im Haus mit den kommunikationsfähigen TELE SensAct-Modulen zu messen und zu steuern. Auf diese Weise können Verbraucherprofile angelegt und optimiert werden, um Leistungsspitzen zu vermeiden. Hier ist beispielsweise denkbar, dass etwa der autonom arbeitende TELE-Roboter zu bestimmten Zeiten eingesetzt wird, wenn in anderen Bereichen weniger verbraucht wird.
Mit der Erweiterung der PV-Anlage macht TELE den nächsten Schritt hin zu mehr Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit – auf dem Weg zu einer besseren Welt.

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