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Spannungsfeld und „Spielwiese“

Flexible Organisation versus klassische Produktion?

Hier bei TELE – im Unternehmen der Zukunft – darf und soll jede/r Mitarbeiter/in eigenverantwortlich Projekte initiieren und vorantreiben. Entscheidungen passieren demokratisch im Gremium und werden meist rasch getroffen. Wie in einem Innovationslabor, können wir hier bei TELE auf diese Weise Dinge ausprobieren und aus Fehlern lernen. Nur so kann unsere Organisation agil bleiben und in der allgegenwärtigen Veränderung flexibel agieren.

Wir glauben, dass Innovation dort geschieht, wo Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammentreffen und Spaß haben. Deshalb sind wir offen nach innen und außen. Wir geben unsere Learnings gerne weiter und laden Interessierte ein, TELE zu besuchen. So entsteht Vertrauen und ein fruchtbarer Dialog auf Augenhöhe. Was wir selbst nicht können, lernen wir in Kooperation mit anderen Playern im TELE-Kosmos. Simply Open.

Strenge Rahmenbedingungen

Wir sind aber nicht nur Vor- und Querdenker sondern auch Industrie-Unternehmen und haben eine Serienfertigung im Haus, die vielen Vorschriften, Richtlinien, Normen und Einschränkungen unterworfen ist. Die Sicherheit von Mensch und Maschine muss gewährleistet sein. Fehlerquoten beeinflussen die Kosten und hohe Qualitätsstandards verlangen ein umfangreiches Regelwerk mit regelmäßigen internen und externen Audits.
Dazu kommt, dass unsere Produktionsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen teilweise nicht gut Deutsch sprechen und sich oft noch nicht so recht trauen, sich selbstbewusst in die Organisation einzubringen. Auch die Arbeitszeiten in der Fertigung sind gesetzlich streng geregelt. Flexible Vertrauensarbeitszeiten lassen sich rechtlich gedeckt kaum umsetzen. Alles muss genau dokumentiert werden und der Gesetzgeber geht permanent vom Missbrauch von Mitarbeitern aus. Dadurch entsteht unnötige Bürokratie und Flexibilitätsverlust.

Fruchtbare „Spielwiese“

Allen scheinbaren Einschränkungen zum Trotz bietet unsere Inhouse-Produktion jedoch viele unschätzbare Vorteile. Denn hier können wir unsere neuen Ideen ausprobieren. Unsere Elektronikentwickler holen die Ideen aus den Köpfen und lassen sie auf fruchtbaren Boden fallen. In unserer mechanischen Werkstätte mit allen Maschinen entstehen die ersten Prototypen und geben den Ideen eine konkrete Form. Die Serienfertigung bietet schlussendlich die reale „Spielwiese“, auf der wir die Produkte auf Herz und Nieren testen und in Serie produzieren können.
Auf diese Weise werden nicht nur unsere Lösungen innovativer sondern auch die Fertigung erhält neue Impulse zur ständigen Verbesserung – unter anderem in Sachen Nachhaltigkeit. So entwickeln wir etwa gemeinsam mit unserem Gas-Lieferanten ein besseres Verfahren zur Begasung im Wellen-Lötprozess, verbessern die Ersatzteillogistik oder lernen, welche Herausforderungen künftig durch die Einbindung von 3D-Druck entstehen werden. Unser Erfahrungsschatz wächst also täglich und wir stellen Know-how und Ressourcen auch gerne anderen zur Verfügung.
Willst auch du davon profitieren? Dann kontaktier uns!

Mehr über unsere Produktion
Thomas Gregorn
Thomas Gregorn Production
25/10/2016
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