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Was ist eigentlich Innovation?

Und wie bringe ich sie in mein Unternehmen?

Schreckgespenst oder Segensbringerin?

Spürst du in deinem Unternehmen den gerade allgegenwärtigen Innovations-Druck? Fühlt er sich diffus und manchmal fast schon etwas verzweifelt an? Irgendwie sollen wir alle innovativ sein. Damit wir auf volatilen Märkten bestehen können. Damit wir nicht überholt werden auf der Autobahn des Fortschritts. Damit wir anderen um die entscheidende Nasenlänge voraus sein können. Denn nur so ist es möglich, erfolgreich zu sein. Wer nicht erfolgreich ist, verschwindet. Immer mehr Unternehmen in traditionellen Branchen fürchten sich davor, wirtschaftlich unterzugehen, weil sie nicht mehr mithalten können. Nicht gerade eine Atmosphäre, die Kreativität verspricht. Oder doch? Aber was bedeutet es überhaupt, innovativ zu sein?

 Wörtlich aus dem Lateinischen abgeleitet, bedeutet Innovation einfach nur „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Dafür braucht es erstmal eine Idee. Doch das reicht noch nicht, denn diese Idee muss, um als innovativ zu gelten, auf den Boden gebracht, also, in ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Verfahren umgesetzt werden, die erfolgreiche Anwendung findet. Denken und Tun müssen also zusammenfinden.

Not macht erfinderisch

Schon bevor Joseph Schumpeter mit seiner „Theorie der Innovationen“ dem Kind einen Namen gegeben und damit die Wirtschaft gehörig unter Druck gebracht hat, gab es historisch betrachtet immer wieder Zeiten, in denen Neuerungen schubartig auftraten. Interessanterweise meist dann, wenn die gesellschaftlichen Bedingungen gerade alles andere als rosig waren, etwa in Zeiten von oder nach Kriegen und Naturkatastrophen. Vielleicht geht es uns zur Zeit einfach nicht schlecht genug, um richtig innovativ zu sein? Was bedeutet das, umgelegt auf Unternehmen? Ist es überhaupt möglich, Mitarbeiter aus ihren Komfortzonen zu locken, wenn nicht gerade der Hut brennt? Wie können wir unsere Denken dazu zwingen, eingefahrene Bahnen zu verlassen, obwohl keine existenzielle Gefahr droht? Soviel vorweg: Auf Befehl innovativ sein, funktioniert schon mal nicht.

Keine Innovation ohne gesellschaftliche Relevanz

Und selbst wenn in einem Unternehmen von Natur aus leidenschaftlich tüftelnde Menschen sitzen (ja, die gibt es und sie heißen Entwickler!), muss noch lange keine Innovation daraus entstehen. Denn eine erfolgreiche Innovation besitzt immer auch gesellschaftliche Relevanz, also einen Nutzen für andere.

Sie ist also mit dem kreativen Schöpfungsakt bei weitem nicht abgeschlossen und entfaltet sich erst im Zusammenspiel mit ihren Anwendern. Es sind also immer die Anwender, die entscheiden, ob eine Idee zur erfolgreichen Innovation wird oder nicht. Interessanterweise können die Anwender in einer Innovation sogar Eigenschaften entdecken, die ihr Entwickler gar nicht vorgesehen hatte und so den Wert der Innovation noch steigern.

Marketing macht Ideen sichtbar

Innovation braucht also den Dialog zwischen Schöpfern und Benutzern, sprich, gutes Marketing. Wenn mein Anwender nicht versteht, was so toll ist an meiner Idee, oder, wenn er schlicht und ergreifend keinen Bedarf daran hat, dann wird sie in der Versenkung verschwinden.

So ist dann gelungene Innovation auch stets ein Mix aus genialer Erfindung, geschickter Marktkommunikation, dem Erkennen und Befriedigen von Kundenbedürfnissen sowie dem richtigen Zeitpunkt.

Woran scheitern Innovationen?

Fazit: Beim „Bewusst Innovativsein“ kann man an mehreren Fronten scheitern:

  • Dem genialen Erfinden (wenige Menschen sind ohne großen Leidensdruck kreativ)
  • Fehlendem Marktverständnis (wer braucht meine Idee gerade ganz dringend?)
  • Der verständlichen und begeisternden Kommunikation (was nutzt mir meine Innovation, wenn sie keiner kennt)
  • Dem falschen Zeitpunkt („die Welt ist noch nicht bereit dafür“)

Was Innovation wahrscheinlicher macht

Wir hier bei TELE sind der Meinung, dass Innovation vor allem eines braucht: Offenheit.

  • Offenheit im Sinn von organisationsübergreifender Vernetzung und Zusammenarbeit.
  • Offenheit im Sinn von Information und Kommunikation ohne Tabus
  • Offenheit im Sinn von gegenseitigem Vertrauen und Respekt auf Augenhöhe

Immer Gleiches mit den immer gleichen Menschen zu tun ist langweilig. Neue Menschen kennenzulernen ist spannend. Unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten erzeugen Reibungspunkte. Begegnet man Reibungsflächen mit Neugier und Respekt, kann ein kreativer Funke entstehen, der für alle Beteiligten neue Impulse erzeugt. Deshalb kooperieren wir unheimlich gerne mit anderen Menschen und Organisationen und inspirieren uns gegenseitig, beispielsweise in unserem FactoryHub Vienna.

Offenheit als Nährboden

Die beste Lösung entsteht dann, wenn es keine Geheimnisse gibt und jeder das beisteuert, was er am besten kann. Dafür müssen wir kleinliches Konkurrenzdenken ablegen und unseren Fokus auf den gemeinsamen Vorteil legen. Wir hier bei TELE legen deshalb alle Daten und Informationen offen. Jeder kann uns besuchen und sich ansehen, was wir hier tun und erhält ungeschminkte Antworten auf seine Fragen.

Auf diese Weise entsteht Vertrauen und ein Raum, der Lust macht, gemeinsam Neues zu schaffen. Begrenzungen zu überwinden. Weiter zu denken. Und wer weiß, vielleicht steht die nächste Innovation ja schon in den Startlöchern, die Welt zu verändern. Wenn du Lust hast, sie mit uns gemeinsam Realität werden zu lassen, dann solltest du uns kontaktieren.

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