MenüProdukt-SucheSuche
Home » Simply Open Blog » Infineon Quadrocopter-Treffen bei TELE

Infineon Quadrocopter-Treffen bei TELE

Wettbewerbsteilnehmer im Industrie Meets Makers Projekt entwickeln zivile Drohnen.

Im Frühjahr diesen Jahres hat Infineon im Rahmen von Industry Meets Makers einen Wettbewerb für die Entwicklung und den Bau eines zivilen Quadrocopters ausgeschrieben. Zahlreiche Teams haben sich dieser Herausforderung gestellt. Für regen Austausch sorgen regelmäßige Treffen – zuletzt bei TELE im Haus.

Wer immer schon eine Drohne bauen wollte, hat seit einigen Monaten keine Ausrede mehr. Denn Chip-Hersteller Infineon stellt dafür die Hardware inklusive Mikrokontroller und entsprechenden Support kostenlos bereit. Außerdem winken allen Teilnehmern Goodies wie Tickets für die Maker Fair Vienna, das Pioneers Festivl, die Austria Innovation Days und sogar ein ruhiges auf Elektronikentwicklung abgestimmtes Arbeitsplätzchen im FabLab. Außerdem dürfen die Teams nach dem Ende der Challenge die Hardware behalten.

Die Kriterien

Bewertet werden neben dem Anwendungskonzept für den fliegenden Quadrocopter (freie Wahl – z.B. autonomes Fliegen, Flug mit Kameraübertragung, etc.) auch Erfahrung, Diversity und Motivation des Teams. Darüber hinaus sind die Verständlichkeit für eine erfolgreiche Reproduktion, die Sicherheit der Lösung und das Design entscheidende Faktoren für die Entscheidung.

Know-how

Für die Lösung der Aufgabe verfügen die Teilnehmer über Erfahrung mit Mikrocontroller-Programmierung (XMC) und der Programmiersprache C. Im Rahmen des Treffens berichteten und diskutierten die Teams (vier anwesende sowie zwei Teams via Videokonferenz) über ihren Entwicklungsfortschritt. Weil auch der Umgang mit elektronischen Komponenten (Löten und ähnliche Verfahren) Teil der Herausforderung ist, wurde besonders die Führung durch die hauseigene TELE-Produktion mit SMT-Bestückung, THT und Lötanlage mit großem Interesse aufgenommen.

Dauerflug und CO2-Messung

Technisch sind den Makern keinerlei Grenzen gesetzt: Der Mikrocontroller verfügt über den Mikroprozessor ARM Cortex-M4  sowie Anschlüsse für GPS, Bluetooth, LEDs sowie ein Druck- und 9-Achsen-Sensor und GPIO-Pins. Ein mit diesem Mikrocontroller gebauter Quadcopter ließ sich beispielsweise auch mit einer Kamera ausstatten, sodass er mithilfe einer Videobrille ferngesteuert werden konnte. Dementsprechend interessant und unterschiedlich zeichnen sich die Projekte bereits ab: So entstehen etwa ein Quadcopter, der durch Kabelverbindung den ganzen Tag in der Luft bleiben kann oder ein Copter, der für mobile CO2-Messung eingesetzt werden kann.

Das nächste Treffen von Industry Meets Makers findet am 19.10.2016 im Rahmen der diesjährigen Digital Days im Festsaal der TU Wien statt.

Mehr zur Quadcopter-Challenge
Tele-Quadcopter-Besuch-1