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Die AUA zu Besuch

Austrian Airlines – Österreichs größte Fluggesellschaft besucht TELE und holt sich Tipps zur Organisationskultur.

Ein Milliardenkonzern holt sich Tipps

Mehr als 6.000 Mitarbeiter und mehr als 2 Milliarden Euro Umsatz 2014, die AUA ist Österreichs größte Fluglinie und als Teil der internationalen Star Alliance ein richtig dicker Brocken im Business. Um so größer war unsere Überraschung hier bei TELE, als die AUA um einen Termin gebeten hat, um uns und unsere neue Organisationsform kennenlernen zu dürfen. Simply Open, haben wir sie natürlich sofort eingeladen, uns zu besuchen.

Auch Konzerne haben ihre Wehwehchen

Am 6. Juni waren sie dann da und wir sind ihnen Rede und Antwort gestanden. Was die AUA gerade bewegt? Kurz gesagt: 4 Unternehmen sollen eines werden und 4 Unternehmenskulturen arbeiten dagegen. Die AUA, ihre Mutter Lufthansa, „Sohn“ Niki und „Tochter“ Tyrolean kämpfen nach wie vor mit verschiedenen Firmenkulturen und möchten unter dem Motto „One Team – one Identiy“ zu einer Familie zusammenwachsen. Dazu kommen die bescheidenen Ergebnisse einer Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage aus dem letzten Jahr, die zur Gründung des unternehmensinternen Projekts „Culture4 growth“ geführt haben. 250 Mitarbeiter, aufgeteilt auf 8 Teams tüfteln hier nun an Verbesserungsvorschlägen für die AUA-Organisation. Unsere beiden Besucher, Operations Manager Dominik Hofer und Flight Attendant Brigitte Knotzer sind Teil eines Projekts, das sich bei so genannten „Learning Journeys“ Ideen bei anderen Unternehmen mit innovativen Organisationsansätzen holt.

Aus dem Nähkästchen der AUA

Die beiden AUA-Mitarbeiter waren unheimlich interessiert am „verrückten Haufen “ TELE, und wir haben ihnen fast drei Stunden unser Unternehmen gezeigt, über uns erzählt, zugehört, diskutiert und viel miteinander gelacht. Auch witzige Anekdoten der AUA waren dabei. „Mich interessiert´s nicht, wenn die Mitarbeiter immer nur raunzen. Deshalb haben wir begonnen, Umfragen zur Zufriedenheit zu machen. Bei der ersten Umfrage haben von 650 Mitarbeitern gerade mal 12 mitgemacht. Wir haben dann genau das umgesetzt, was die 12 wollten und natürlich gab´s einen Riesenaufschrei. Aber das nächste Mal waren bei der Umfrage auf einmal 480 Teilnehmer dabei und nach und nach greifen jetzt auch die ersten Projekte mit Verbesserungen“, schmunzelt Hofer. Seither sind wir sind mit unserer Task Force ein bisschen als ‚die Montessori-Gruppe‘ der AUA verschrien, aber es tut sich definitiv was“, so Hofer weiter.

Tolles Goodie zum Schluss

Fazit? Jede Veränderung braucht Zeit und manchmal auch etwas sanften Nachdruck. Und alle Mitarbeiter müssen den Prozess mittragen, sonst passiert gar nichts. Das ist bei der AUA genau so wie bei uns hier bei TELE der Fall. Zum Thema Innovation werden konnten wir dann noch interessante Kontakte austauschen und wir werden uns natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

Am Schluss gabs noch eine Überraschung, denn unsere Gäste haben uns nicht einfach nur Löcher in den Bauch gefragt sondern sich auch überlegt, wie sie uns eine Freude machen können: Deshalb dürfen 35 TELE-Mitarbeiter demnächst eine ziemlich schwer zu ergatternde „AUA-Werksführung“ im Flugzeughangar mitmachen und sich dort nicht nur alles ganz genau ansehen sondern natürlich auch alle technisch interessanten Fragen stellen. Ein großes Merci an die AUA! :)

 

 

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