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Das erste Mal in Serie produzieren – one:solutions

Tech-Startups aus dem Factory Hub Vienna und ihre Herausforderungen auf dem Weg von der Idee zur Serienfertigung

one:solutions im Factory Hub Vienna

Eines der erfolgreichen Startups im Factory Hub Vienna ist das Unternehmen one:solutions. Die sympathischen Wiener entwickeln mit fixen und freien Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen IoT-Lösungen auf Basis neuer Mobilfunktechnologien. IoT macht es möglich, physische Objekte, wie z.B. Maschinen und virtuelle Repräsentanzen z.B. im Internet, miteinander zu vernetzen und sie so zusammenarbeiten zu lassen. Dadurch entsteht digitale Interaktion zwischen Menschen und elektronischen Systemen sowie zwischen den Systemen untereinander.„Unsere IoT-Lösungen vernetzen alle möglichen Gegenstände. So entwickeln wir beispielsweise IoT-Produkte bei denen die intelligente Marderfalle den Jäger ruft. Wir haben mit unserer Mobilfunkexpertise alle Radiotechnologien fest im Griff“, umreißt Karl Wurstbauer, Founder von one:solutions sein Business.

Intelligentes NB-IoT-Developer-Kit

Derzeitige IoT Projekte sind oft aufwändig und zeitintensiv. Vor allem die Hardware Entwicklung benötigt Zeit. Deshalb hat one:solutions in Kooperation mit Magenta Business das NB-IoT-Developer-Kit entwickelt, das den Hardware-Entwicklungsprozess für IoT-Projekte beschleunigt. Als intelligente Hardware Lösung stellt das System verschiedene Sensoren und Schnittstellen zur Realisierung unterschiedlicher Anforderungen zur Verfügung und ist vollständig im Industriestandard gefertigt. Es kann nach der Entwicklungsphase ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand vom IoT-Piloten in ein industrietaugliches Produkt übergeführt und programmiert werden. So war es beispielsweise möglich, die Überwachung der Temperatur in der Produktion der Zotter Schokoladen Manufaktur zu digitalisieren. Durch den Einsatz des Mobilfunkstandard NB-IoT konnte auf eine aufwändige Verkabelung für die Vernetzung verzichtet werden.
Zurzeit fertigt one:solutions die erste Serie des NB-IoT-Developer-Kit für Magenta Business in der Produktion von TELE Haase, direkt am Standort des Factory Hub Vienna.

Persönliche Ansprechpartner auf Augenhöhe

One:solutions arbeitet seit September 2018 im Factory Hub Vienna. Damals waren die Startup-Gründer gerade auf der Suche nach einem Hub, und nach einem Kennenlerntermin bei TELE sofort begeistert von der netten, persönlichen Atmosphäre und besonders der Elektronikfertigung vor Ort. Inzwischen hat sich für one:solutions außerdem herauskristallisiert, dass die Zusammenarbeit im Haus eines KMU, wie TELE Haase sehr praktisch für Startups ist, weil sie schnell einmal mit den richtigen Menschen in jedem Prozess sprechen und auf ihre Erfahrung zurückgreifen können – ganz anders als in großen Konzernen, wo das viel mühsamer ist. „Diese kurzen Kommunikationswege zahlen sich wirklich aus, z.B. wenn man mit den Profis vom Einkauf spricht und sich Tipps zur Bestellung der richtigen Bauteile holen kann“, freut sich Wurstbauer.

Begleiteter Einstieg in die Serienproduktion im Factory Hub Vienna

Für den Einstieg in die Serienproduktion bei TELE hat one:solutions das „Industrial Consulting“ im Factory Hub genutzt. „Wir haben uns mit den beiden Kollegen der TELE-Produktion in mehreren Meetings zusammengesetzt und gemeinsam geklärt, was wir brauchen. Für die beiden Fertigungsstraßen gibt es mehrere Unterlagen und Datenblätter, die wir ausfüllen mussten. Ein paar Details, die nicht sofort klar waren, haben dann gemeinsam ergänzt. In Summe hat uns TELE sicher eine Mannwoche Beratungsleistung kostenlos zur Verfügung gestellt, was uns beim Einstieg in das Thema ‚Produktion‘ sehr geholfen hat“, umreißt Wurstbauer den Prozess.

Herausforderungen gemeinsam meistern

Startups, die ihren Protoypen in relativ kurzer Zeit serienreif machen wollen, profitieren sehr von der Unterstützung durch erfahrene Profis. Denn, am Anfang ist es schwierig die „Firmen“-Sprache eines fremden Unternehmens zu verstehen und mit den Anforderungen von unterschiedlichen Maschinen zurechtzukommen. “Sucht euch einen Partner, mit dem ihr reden könnt und der euch bei den ersten Schritten möglichst unkompliziert weiterhilft. Aus unserer Erfahrung mit TELE ist das viel einfach mit einem KMU als mit einem großen Unternehmen. „Denn am Anfang muss man erst einmal Prozesse durchschauen, z.B. wie bestelle ich richtig, was muss wo verfügbar sein?“, macht Wurstbauer die Schwierigkeiten deutlich. „Wir haben unter anderem gelernt, dass man Bauteile, die man selbst beistellt, trotzdem in das Warenwirtschaftssystem hineinspielen muss, damit man dann damit produzieren kann. Deshalb rechnet alle geplanten Zeiträume und Aufwände lieber mal Zwei, denn es ist immer aufwendiger als man denkt“, resümiert Wurstbauer.

Mit Hilfe von TELE konnte one:solutions alle diese Herausforderungen meistern und ist nun äußerst erfolgreich unterwegs: Derzeit fertigt das Startup mehrere Hundert Stück seines NB-IoT-Developer-Kits bei TELE und der Kooperationspartner und Kunde Magenta Business hat diese Serie bereits bestellt.
https://www.one-solutions.eu/

Melanie Ruff
Melanie Ruff Factory Hub Vienna

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