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Braucht eine neue Organisation andere Mitarbeiter?

Irgendwie sind wir doch alle verschieden und das ist gut so

Wie müssen eigentlich Menschen gestrickt sein, die in einer Organisationsform ohne Hierarchien gut zurecht kommen und etwas zum Unternehmenserfolg beitragen können? Ist das neue Arbeiten nur etwas für dauergrinsende Extrovertierte mit tausenden Ideen und Sprechdurchfall?

Gute Frage. Denn, wenn es keinen mehr gibt, der sagt, was gemacht wird, wer hat dann das Sagen? Stellen wir uns eine Besprechungsrunde mit sechs oder sieben gleichberechtigten Mitarbeitern vor. Wer bringt das Problem auf den Tisch? Wer äußert Kritik. Wer beeinflusst, wie die Entscheidung? Alle gleich? Eher nicht. Oft hat einfach der recht, der am meisten und am lautesten für seine Sache eintritt.

Eine Organisation ohne Hierarchien sollte also Werkzeuge entwickeln, die sicherstellen, dass jeder gehört wird. Oft sind es die leisen Töne im Orchester und die kontinuierlichen „Erlediger“, die für nachhaltige Veränderungen besonders wichtig sind. Um kontinuierliche Kommunikation und Kooperation werden sie allerdings künftig auch nicht herumkommen. Das Unternehmen der Zukunft gehört denen, die mitreden (wollen).

Unbequeme erwünscht!?

Um mitreden zu können braucht es Mut und eine eigene Meinung. So ist im Unternehmen der Zukunft Kritik ausdrücklich erwünscht. Leider schrecken immer noch viele davor zurück. In Zeiten von Jobknappheit und einer hyperharmonischen Facebook-Like-Kultur haben wir fast schon verlernt, etwas nicht zu mögen und das auch auszudrücken. Hallo weichgespülter Einheitsbrei.
Ein Unternehmen, das erfolgreich sein will, braucht jedoch unbedingt kritische Mitarbeiter. Kritik und Querdenken verhindern das Ausruhen auf Lorbeeren, eröffnen neue Denkräume und zwingen uns, uns selbst zu hinterfragen. Das tut auch (und besonders) Führungsfiguren gut, die das Einstecken von Kritik noch nicht gewöhnt sind. Klappt das dann mal, ist Weiterentwicklung möglich. Eine Organisation ohne Hierarchien muss also Kritik fördern, einfordern und aushalten. Sie wird Menschen anziehen, die bereit sind, ihre Meinung zu vertreten.

Ganz ok? Reicht nicht.

Neues Arbeiten erfordert last but not least eine große Portion Idealismus und Neugier. Das ist ein großer Unterschied zu klassischer Unternehmensorganisationen. Denn laut einer Gallup-Studie unter deutschen und österreichischen Unternehmen

 …haben 87 Prozent, der Mitarbeiter eine geringe oder gar kein emotionale Bindung ans Unternehmen und machen Dienst nach Vorschrift.

Das klingt doch übel. Deshalb übernehmen Mitarbeiter hier bei TELE, unabhängig von ihrer Rolle, Verantwortung für ihr Tun. Das klappt nur, wenn sie sich mit der Philosophie des Unternehmens identifizieren. Wenn sie offen sind für Neues, im Dialog mit anderen ihre Ideen einbringen und sie in Projekten bis zur Umsetzung verfolgen. Neue Organisationsformen müssen also Verhältnisse schaffen, in denen sich Mitarbeiter, für das was sie tun, begeistern. Sind hier schon alle begeistert? Nein. Aber wir arbeiten dran.

Vielleicht willst du daran mitarbeiten und hast ein paar Ideen dazu? Bist du kompetent, kommunikativ, kritisch, offen und neugierig? Vielleicht passt ja genau du zum TELE-Kosmos. Wenn du mehr wissen willst, lies doch mal in unser Booklet rein!

Über TELE – unser Booklet

Lessons Learned

  • Rede über das was du tust und diskutiere deine Ideen mit anderen.
  • Trau dich, Kritik zu äußern und bring dazu gleich einen Verbesserungsvorschlag ein.
  • Such dir Aufgaben im Unternehmen, die dich begeistern und reiß andere mit.